Die rettende Grenze

Wie Schmuggel und Fluchthilfe die Menschlichkeit bewahren

Am westlichen Bodensee spielte der illegale Grenzübertritt stets eine gewichtige Rolle – und oft war er demokratiefördernd und lebensrettend: Vor und während der demokratischen Revolution 1848 zum Beispiel, als liberale Konstanzer Verleger ihre Druckschriften in Kreuzlingen herausbrachten; während der repressiven Bismarck-Zeit, als die Sozialdemokratie verboten war (1878–90) und linkes Schrifttum über die Grenze geschmuggelt wurde – oder zur Nazizeit, als mutige Menschen NS-Verfolgte in die rettende Schweiz in Sicherheit brachten.

Auch in den 1990er Jahren – die Asylgesetzgebung wurde damals schrittweise ausgehöhlt – wagten so manche den kühnen Schritt. Aber wie sieht es heute aus? Wie und wo kann man sich engagieren, um der inhumanen Abschottungspolitik etwas entgegenzusetzen?

Eine Debatte über Flucht und Schmuggel früher und jetzt. TeilnehmerInnen: xxx, yyy, zzz,
Gesprächsleitung:

Termin: Mai 2022
Ort: Bürgersaal, Stephansplatz, Konstanz

Alle Debatten & Vorträge

Die Themen

Die Kultur- und Organisationsgeschichte der Druckindustrie
Grenzüberschreitend für gleiche Rechte und gleichen Lohn
Wie Schmuggel und Fluchthilfe die Menschlichkeit bewahren
Aber sorgt Arbeit auch für den Lebensunterhalt?
Lesung aus den Büchern von Max Porzig, Vera Hemm und Erwin Reisacher

Unsere Vorhaben

Eigentlich hatten wir die Veranstaltungen zu unserem Jubiläum pünktlich fürs Jahr 2020 geplant. Doch dann kam die Pandemie. Und wir mussten alles verschieben. Zuerst aufs Frühjahr 2021 – und jetzt erneut.

Nach unserer derzeitigen Planung werden die Ausstellung, die Debatten, die Konzerte und Filmvorführungen im Frühling 2022 stattfinden. Über die genauen Termine informieren wir über unsere Social-media-Kanäle, den Newsletter und auf dieser Website. Was wir vorhaben, sehen Sie, wenn Sie diesen Hinweis wegklicken.

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